Wir | No Gravity Aussies

Wir

Ich bin Jule Höhne. Als gebürtige Berlinerin zog es mich Anfang 2014 zu meinem Mann André ins Havelland. Auf den Aussie gekommen bin ich 2006, als ich in einem Fotografieforum surfte und auf ein Bild von zwei Australian Shepherds stieß. Relativ schnell war ich vom Aussiefieber gepackt und informierte mich ausgiebig.
Eigentlich stand ich bereits auf der Warteliste für einen Wurf, als ich durch das Internet surfte und auf die Vermittlungsanzeige von Taxi (geb. 23.06.2007) stieß. Er war gerade 9 Wochen alt und suchte schon sein zweites Zuhause. Die Entscheidung war innerhalb von Minuten getroffen und so zog Taxi am 23.08.2007 bei mir ein. Mit ihm zusammen ging ich durch Höhen und Tiefen, verzweifelte, stieß an meine Grenzen. Er war eine Katastrophe! Mit seinem nicht vorhandenem Nervenkostüm und den vielen schlechten Erfahrungen war es für ihn der Horror in der Stadt zu leben. Er war reizüberflutet, äußerte seine Unsicherheit durch Aggression. Aber wir sind zusammen gewachsen und mir war klar, dass ich ihn nie wieder her geben könnte. Wir haben viel gearbeitet und trainiert, ich habe meine Einstellung geändert, habe mich mit diversen Erziehungsformen auseinander gesetzt, habe sicherlich viele Fehler gemacht, aber wir haben es geschafft und seit dem Umzug ist aus Taxi ein wirklich freundlicher Hund geworden, der kontrollierbar ist und seine Abneigung gegenüber anderen Hunden mittlerweile gut verstecken kann.
Nach nur 3 Jahren entschied ich mich das Thema Zweithund anzugehen und dieses Mal etwas gezielter nach dem Hund zu suchen, der mit mir das Leben teilen soll. So kam ich auf die Zucht von Silvia Heitmann (Wildsong) und verliebte mich in ihre Hunde. Pikachu wurde schließlich am 21.11.2010 unter dem Namen Wildsong’s Ice Breaker geboren und erfüllte vom ersten Tag an genau das, was ich mir gewünscht habe.

Zucht war für mich immer das, was ich den Menschen überlasse, die Ahnung haben. Jedoch entwickelte sich Pika einfach so perfekt, dass Freunde mich fragten, ob ich denn nicht einen Wurf mit ihr machen könnte, weil sie so großartig sei. Anfangs war mir der Gedanke so fremd, dass ich nicht weiter darüber nachdachte aber irgendwann konnte ich mich damit anfreunden. Pikachu ist für mich etwas ganz Besonderes. Sie ist so anders als Taxi, den ich über alles liebe. Sie begegnet mir auf einer ganz anderen Ebene. Ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann; sie ist im Sport einfach grandios.

Sie entspricht genau dem, was ich mir unter einem Aussie vorstelle: Wesensfest, freundlich, triebig und Spaß mit dem Menschen zu arbeiten.